Navigation
Malteser Ratingen

Malteser suchen neues Zuhause

Miete, Kauf oder neu bauen kämen in Betracht

10.05.2020
Der Leiter Notfallvorsorge, Marvin Klatt, zeigt auf, wie es um die Dienststelle steht
Die Fahrzeughalle ist an einigen Stellen marode und bietet keinen ausreichenden Platz für alle Fahrzeuge

Ratingen. Auch Gebäude kommen in die Jahre. Wenn Alterserscheinungen zunehmen, sich Baufälligkeit einstellt und man dank regelmäßigen personellen Zuwachses so langsam aus allen Nähten platzt, muss eine Lösung her. Die Malteser suchen daher jetzt nach Möglichkeiten, ihr Zuhause neu auszurichten. Von beiden Standorten aus, der Fester Straße in Ratingen sowie der Bahnhofstraße in Hösel, wirkt die Hilfsorganisation schon seit Jahrzehnten. Jetzt muss sich jedoch dringend etwas verändern.  „Mit rund 50 ehrenamtlichen Helfern aus den Bereichen Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Sanitätsdienst, Erste Hilfe, Jugend und Herzenswunschkrankenwagen benötigen wir eigentlich ungefähr 800 Quadratmeter“, sagt der Leiter Notfallvorsorge, Marvin Klatt. Der 27-Jährige macht deutlich, dass allein für alle acht Fahrzeuge eine entsprechend hohe Halle mit Platzkapazitäten von rund 400 Quadratmetern vonnöten sei. Die reine Stellfläche an der Dienststelle Bahnhofstraße, die der Hilfsorganisation zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung steht, umfasse mit knapp 120 Quadratmetern jedoch lediglich einen Bruchteil dessen. Die Folge: Während einige Fahrzeuge dicht an dicht in der Halle stehen würden, müssten zahlreiche andere permanent draußen abgestellt werden. Dort seien diese aber weder vor Vandalismus geschützt, noch könne man wichtige Medikamente schon vorher packen und darin lagern. Aufgrund bestimmter Temperaturbereiche, unter welchen gewisse Substanzen und Materialien dauerhaft gehalten werden müssten, würden die Präparate immer ausgeräumt. „Stünden sie draußen, bekämen die Lüfter in den Fahrzeugen dies nur mit sehr viel Strom hin“, weiß Marvin Klatt. Neben einer adäquaten Fahrzeughalle müsse jetzt jedoch auch an die wachsende Zahl der Ehrenamtler gedacht werden: Neben Bürofläche, Ausbildungs- und Schulungsraum sowie Umkleiden und natürlich einem Lager gebe es auch Platzbedarf für die Spinde der ehrenamtlichen Malteser. Für die vorgeschriebene gesonderte Aufbewahrung der persönlichen Schutzausrüstung, getrennt von der Privatkleidung aus hygienischen Gründen, wäre so gesorgt. „Optimal wäre es, die beiden zurzeit existierenden Dienststellen in Ratingen und Hösel in einer neuen Bleibe zusammenzulegen“, meint Klatt. Dies hätte nicht nur jede Menge logistische Vorteile, wie das Vermeiden von jeweils doppelten Vorhaltungen, wie Küchen, Toiletten und Lagerflächen. Auch das Problem der längst baufälligen Substanz sowie der fehlenden Dämmung an einem Gebäude könne umgangen werden. Eine Renovierung des Standorts Bahnhofstraße mit einhergehender Vergrößerung der Gebäude kommt nämlich leider nicht in Betracht. Grund: Die Dienststelle befindet sich im Bereich eines Naturschutzgebietes und ein möglicher Neubau wäre höchstens in derselben Größe wie der bereits bestehende erlaubt. In Ratingen sucht die Hilfsorganisation deshalb nun entweder nach geeigneten neuen Räumlichkeiten zum Kauf oder zur Miete. Selbst einen Grundstückskauf ziehen die Malteser mittlerweile in Betracht, um darauf Entsprechendes zu errichten. Wünschenswert wäre dabei eine gute Anbindung an den ÖPNV, damit die Malteser Jugend keine Probleme habe, zum neuen Standort zu gelangen. Über Ideen und Anregungen bezüglich möglicher Kauf- und Mietobjekte bzw. infrage kommender Grundstücke würden sich die Malteser insoweit freuen. Kontakt: Info.ratingen@malteser.org oder Tel.:02102/80300.

     

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE43 3706 0120 1201 2105 73  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7